Lange Zeit habe ich auf meinem Desktop-PC Windows XP genutzt. Ein Grund dafür war dass XP wesentlich besser mit Multi-Monitor-Systemen klar kommt. Unter Ubuntu hatte ich es lediglich geschafft den "Hauptmonitor" zu klonen. Aber mit dem neuen NVidia-Treiber für Linux gibt es nun ganz neue Möglichkeiten. Man kann Klonen, zwei von einander unabhängige Desktops erstellen, oder - mein absoluter Favorit - mehrere Monitore zu einem großen Desktop zusammenfassen, der sich dann über alle TFT's ausbreitet. Letzteres ist sowohl mit NVidia's TwinView als auch mit Xinerama möglich. Die Nachteile von Xinerama sind ein hoher Verbauch von Resourcen und dass es nicht möglich ist die Anwendung "Compiz" damit zu betreiben. Im TwinView-Modus sieht das aber schon ganz anders aus. TwinView funktioniert einwandfrei mit Compiz. Alles wird unterstützt. Das bedeutet dass man z.B. auch den bekannten "Desktop-Cube" nutzen kann. Beim Wechsel auf eine andere Arbeitsfläche "drehen" sich beide Monitore, so als wäre es ein großer. In Verbindung mit einem netten Skydome kann man da schon tolle Sachen mit machen ;-)
Auch verschiedene Auflösungen stellen kein Problem mehr dar. Und alles lässt sich ganz einfach über die "NVIDIA X Server Settings" einstellen. Also kein manuelles Einfügen mehr in die xorg.conf. Damit steht wohl fest das mein WinXP jetzt erst mal Urlaub hat ;-)
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