Babel
Der Amerikaner Richard und seine Frau machen Urlaub in Marokko. Bei einem Ausflug mit einem Reisebus durchschlägt eine Gewehrkugel eine Scheibe des Busses und trifft Richard's Frau in den Hals. Sie bluted stark doch bis zum nächsten Krankenhaus sind es vier Stunden Autofahrt. Zeitgleich sieht man wie in Tokio ein gehörloses Mädchen ihren Alltag bewältigt. Sie geht mit gleichgesinnten Freundinnen aus und ist auf der Suche nach jemandem, der sich nicht direkt rumdreht, wenn man ihm erzählt dass sie taub ist. Denn es hat den Anschein, als wünsche sie sich nichts mehr, als einmal eine Nacht mit einem Mann zu verbringen. Das dritte Szenario spielt in Amerika. Genauer gesagt geht es um Richard's Kinder und ihr Hausmädchen, das sich, solange Richard und seine Frau in Marokko sind, um die Kinder kümmern soll. Doch der Sohn des Hausmädchens soll heiraten und sie findet niemanden, der für diesen Tag auf die Kinder aufpasst. Also nimmt sie sie einfach mit - über die Grenze nach Mexico. Je länger der Film dauert, desto klarer wird wie die drei "Geschichten" miteinander zusammenhängen.
Der Film springt ständig zwischen diesen drei Szenarien hin und her. Mal zehn Minuten Tokio, dann wieder sieben Minuten Amerika/Mexico und dann wieder zurück zu den Geschehnissen in Marokko. An und für sich ist der Film nicht schlecht. Die Szenen sind gut geschnitten. Es gibt viele Stellen in denen kaum oder gar nicht gesprochen wird, was jedoch keines Falls tragisch ist, da es gut zur Kameraführung passt. Aber die ganze Story, die Geschichte die dahinter steckt konnte mich einfach nicht recht "mitreißen". Es gab viele Stellen an denen ich auf die Uhr gesehen habe (nicht unbedingt gelangweilt aber auch nicht sehr interessiert). Ich denke das ist eher ein Randgruppen-Film. Leider nichts für mich :(
[6/10]
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